Mal wieder etwas lesenswertes von Henryk M. Broder. Groß kommentieren brauch ich das nicht.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,518750,00.html
Montag, 17. Dezember 2007
Freitag, 7. Dezember 2007
Infektion!
Keine Ahnung was dieser Bockmist soll, aber irgendwie ist die ganze Blogplatform mit britischen Würglauten voll gepackt. Ich habe nicht darum gebeten! Ich will nicht international oder weltweit verständlich sein!
Schön, dass die Briten ihre Fahne eigenständig durchstreichen - sonst hätte ich es spätestens jetzt getan.
Was für eine riesengroße Sauerei, meinen Blog mit diesem Inselaffen-Gammel zu zutexten. Ich kann momentan auch nicht entdecken, ob und wie meine Heimatsprache wieder aktiviert werden kann.
Besten Dank, ihr Lutscher!
P.S.: Wie ich soeben bemerkt habe, bin ich laut Profil nun Investment Banker. Ist ja höchst interessant. So langsam setzt sich das Puzzle mit dem Koks im Badezimmer offenbar zusammen.
Schön, dass die Briten ihre Fahne eigenständig durchstreichen - sonst hätte ich es spätestens jetzt getan.
Was für eine riesengroße Sauerei, meinen Blog mit diesem Inselaffen-Gammel zu zutexten. Ich kann momentan auch nicht entdecken, ob und wie meine Heimatsprache wieder aktiviert werden kann.Besten Dank, ihr Lutscher!
P.S.: Wie ich soeben bemerkt habe, bin ich laut Profil nun Investment Banker. Ist ja höchst interessant. So langsam setzt sich das Puzzle mit dem Koks im Badezimmer offenbar zusammen.
Dienstag, 4. Dezember 2007
Suff, Dunst und schlechte Beleuchtung - Teil 1/3
"Allehol macht Birne hohl - Birne hohl: Mehr Platz für Allehol"
Was den Alkohol zur Volksdroge Nummer Eins macht, ist schwer zu sagen. Geschmack und gesundheitsfördernde Wirkung sind es wohl kaum.
Beschreiben aber kann man natürlich immer. Hier eine fiktive Querschnittszeichnung meiner Generation:
Du hast dich endlich die Werktage hindurch zum ersehnten Wochenende durchgearbeitet.
5mal warst du in dieser Woche beim Becker, 3mal im Supermarkt, bist 2mal von den Bullen angehalten worden, wobei es einmal wegen Beamtenbeleidigung fast zu einer Schlägerei, aber ganz sicher zu einem saftigen Bußgeld gekommen ist. Überdies hast du einmal fast eine Oma umgemangelt, musstest einmal auf dem Fahrrad im Kreisverkehr um dein Leben fürchten, hast einen ekelhaften Döner gefressen und hättest einer blöden Postmitarbeiterin am liebsten eine gezogen.
Es ist also (d)ein absoluter Herzenswunsch den Kopf frei zu bekommen und sich um sein Privatleben zu kümmern. Dafür ist das Wochenende schließlich da.
Nervende Telefonanrufe von hirnamputierten Kleinganoven, Microsoft Works und inkarnierte Dämonen in Form eines EpsonStylus DX6050 haben in den folgenden 2 1/2 Tagen in deinem Leben nichts mehr zu suchen und allein das ist Grund zur Freude.
Dennoch lassen sich so einige Gedanken und fast schon lieb gewonnene Hassgefühle nicht sofort ausschalten.
Du greifst zum Telefon und rufst mal bei deinen Leuten durch, was der Freitag noch für Abwechslung und Ablenkung bietet...
"Hallo?"
"Hossa, was machste?"
"Joa... nix... ich chill hier so."
"Du chillst da so? Aha..."
"Ja... und du?"
"Ich telefoniere rum. Was machste heute Abend?"
"Tja... öööööhm. Ich weiß auch nicht..."
"Wie? Du tust gerade nichts und weißt auch nicht, was du danach tun wirst?"
"Nä, ich... Mal sehen... Vielleicht kommt nachher noch ein Kollege vorbei. Filmchen gucken und bisschen was trinken oder so."
"Klingt ja wahnsinnig spannend. Wolltest du denn heute noch rausgehen?"
"Hm... ganz ählisch? Nää! Hab nicht soviel Kohle und..."
"Es ist Monatsanfang..."
"Ja, aber wegen Sonntag und ich muss noch was zurücklegen und so."
"Von mir aus. Ich würd´ sagen, wir sprechen uns morgen wegen Plödefelt."
"Ja, genauuuu."
"Machet jut!"
"Jaaaa.... Du auch!"
Telefonieren kann sehr anstrengend sein. Zum Glück sind die nächsten Telefonate präziser und aufschlussreicher:
"Ja, hallo?"
"Grüß dich! Na, alles frisch?"
"Joa, und bei dir?
"Alles wacker. Ich ruf an, wegen... Was geht heute bei dir?"
"Ja, Saufen, ne!? Ich denke mal, dass wir uns alle um 18.00 Uhr bei mir treffen, bisschen was vorpien´ und dann los, alda Näischa."
"Hm. *Denkpause* Ja... ich meld´ mich später nochmal."
"Ok, Tööö!"
Nächster Anruf:
"Ja?"
"Ja, moin! Was geht heute bei dir?"
"Hab seit zwei Stunden freiii und zisch´ mir schon ein paar Pilsetten. Danach zum Vorpien treffen, Alda! Heut´ is´ Frondalabschusss."
"Ah, ok. Ich meld´ mich nachher nochmal."
"Haunse!"
"Schö."
Der Clou an der telefonischen Gesprächskultur meiner Generation ist, dass derartige Anrufe nur zur eigenen Meinungsbildung gedacht sind. Informationen austauschen ist eher zweitrangig.
Die nächsten Anrufe verlaufen ähnlich bis auf zwei Ausnahmen: Einer deiner Freunde macht heute "was mit seiner Freundin", meint aber unaufgefordert versprechen zu müssen, am Sonntag Morgen sich "übelst einen zu geben". Der andere liegt im Bett mit einer dicken Grippe. Der Gedanke, dass du dich morgen so fühlst wie er, kommt dir irgendwie nicht.
Stattdessen beginnst du zu rechnen: Wenn Sonntag das Auswärtsspiel in Bielefeld ist, könntest du diesen Abend einen saufen, den Samstag komplett im Bett verbringen und am nächsten Tag mit zwei neu angesoffenen Promille in der Puddingstadt aus dem Zug steigen. Organisiertes Wochenendsaufen nannte es kürzlich mal jemand und tatsächlich ist es nichts anderes. Man legt sich die Abläufe zurecht, macht die nötigen Besorgungen, kommuniziert mit den Beteiligten und los geht´s.
Der Plan steht, du pilgerst zum vierten mal in dieser Woche zum Supermarkt und kaufst neben Essen für 2 1/2 Tage auch eine Flasche Gorbatschow-Wodka, zwei große Flaschen Redbull-Verschnitt, zwei Träger Bier, einige Feiglinge und zwei Schachteln Zigaretten. Auf dem Fließband befinden sich (vom Handy und einer Microsoft-Vista-CD mal abgesehen) die tödlichsten Geißeln der modernen Gesellschaft: Ungesundes JunkFood, Lungentorpedos und Allehol. Du überlegst kurz, was der Typ hinter dir wohl über dich denkt, als er eine große Flasche Jägermeister auf das Fließband legt und dich angrinst:
"Na, heute auch gut dabei?"
"Was willst du denn? Mach den Kopp zu!"
Konversationsende. Du kannst 18jährige mit Dortmundschal einfach nicht ab.
Auf dem Rückweg regst du dich mal wieder minutenlang darüber auf, wie jemand hinter einem Fußballverein stehen kann, dessen Wirkungsstätte mit seiner eigenen Heimatstadt nichts zu tun hat. Alles Opportunisten! Modefans! Der Tod des wirklichen Fußballs! Das musst du heute Abend natürlich wieder zur Sprache bringen. Ist ja nicht zum Aushalten!
Immerhin verspricht das Wochenende von Bundesliga, über 2.Liga zu Regional- und Oberliga ein gutes Programm und du beruhigst dich wieder, als zu Hause Pizza und Nudeln von gestern futterst, einen Liter Wasser trinkst, noch etwas aufräumst und dich dann um 17.45 auf machst zum Vorpien.
Beschreiben aber kann man natürlich immer. Hier eine fiktive Querschnittszeichnung meiner Generation:
Du hast dich endlich die Werktage hindurch zum ersehnten Wochenende durchgearbeitet.
5mal warst du in dieser Woche beim Becker, 3mal im Supermarkt, bist 2mal von den Bullen angehalten worden, wobei es einmal wegen Beamtenbeleidigung fast zu einer Schlägerei, aber ganz sicher zu einem saftigen Bußgeld gekommen ist. Überdies hast du einmal fast eine Oma umgemangelt, musstest einmal auf dem Fahrrad im Kreisverkehr um dein Leben fürchten, hast einen ekelhaften Döner gefressen und hättest einer blöden Postmitarbeiterin am liebsten eine gezogen.
Es ist also (d)ein absoluter Herzenswunsch den Kopf frei zu bekommen und sich um sein Privatleben zu kümmern. Dafür ist das Wochenende schließlich da.
Nervende Telefonanrufe von hirnamputierten Kleinganoven, Microsoft Works und inkarnierte Dämonen in Form eines EpsonStylus DX6050 haben in den folgenden 2 1/2 Tagen in deinem Leben nichts mehr zu suchen und allein das ist Grund zur Freude.
Dennoch lassen sich so einige Gedanken und fast schon lieb gewonnene Hassgefühle nicht sofort ausschalten.
Du greifst zum Telefon und rufst mal bei deinen Leuten durch, was der Freitag noch für Abwechslung und Ablenkung bietet...
"Hallo?"
"Hossa, was machste?"
"Joa... nix... ich chill hier so."
"Du chillst da so? Aha..."
"Ja... und du?"
"Ich telefoniere rum. Was machste heute Abend?"
"Tja... öööööhm. Ich weiß auch nicht..."
"Wie? Du tust gerade nichts und weißt auch nicht, was du danach tun wirst?"
"Nä, ich... Mal sehen... Vielleicht kommt nachher noch ein Kollege vorbei. Filmchen gucken und bisschen was trinken oder so."
"Klingt ja wahnsinnig spannend. Wolltest du denn heute noch rausgehen?"
"Hm... ganz ählisch? Nää! Hab nicht soviel Kohle und..."
"Es ist Monatsanfang..."
"Ja, aber wegen Sonntag und ich muss noch was zurücklegen und so."
"Von mir aus. Ich würd´ sagen, wir sprechen uns morgen wegen Plödefelt."
"Ja, genauuuu."
"Machet jut!"
"Jaaaa.... Du auch!"
Telefonieren kann sehr anstrengend sein. Zum Glück sind die nächsten Telefonate präziser und aufschlussreicher:
"Ja, hallo?"
"Grüß dich! Na, alles frisch?"
"Joa, und bei dir?
"Alles wacker. Ich ruf an, wegen... Was geht heute bei dir?"
"Ja, Saufen, ne!? Ich denke mal, dass wir uns alle um 18.00 Uhr bei mir treffen, bisschen was vorpien´ und dann los, alda Näischa."
"Hm. *Denkpause* Ja... ich meld´ mich später nochmal."
"Ok, Tööö!"
Nächster Anruf:
"Ja?"
"Ja, moin! Was geht heute bei dir?"
"Hab seit zwei Stunden freiii und zisch´ mir schon ein paar Pilsetten. Danach zum Vorpien treffen, Alda! Heut´ is´ Frondalabschusss."
"Ah, ok. Ich meld´ mich nachher nochmal."
"Haunse!"
"Schö."
Der Clou an der telefonischen Gesprächskultur meiner Generation ist, dass derartige Anrufe nur zur eigenen Meinungsbildung gedacht sind. Informationen austauschen ist eher zweitrangig.
Die nächsten Anrufe verlaufen ähnlich bis auf zwei Ausnahmen: Einer deiner Freunde macht heute "was mit seiner Freundin", meint aber unaufgefordert versprechen zu müssen, am Sonntag Morgen sich "übelst einen zu geben". Der andere liegt im Bett mit einer dicken Grippe. Der Gedanke, dass du dich morgen so fühlst wie er, kommt dir irgendwie nicht.
Stattdessen beginnst du zu rechnen: Wenn Sonntag das Auswärtsspiel in Bielefeld ist, könntest du diesen Abend einen saufen, den Samstag komplett im Bett verbringen und am nächsten Tag mit zwei neu angesoffenen Promille in der Puddingstadt aus dem Zug steigen. Organisiertes Wochenendsaufen nannte es kürzlich mal jemand und tatsächlich ist es nichts anderes. Man legt sich die Abläufe zurecht, macht die nötigen Besorgungen, kommuniziert mit den Beteiligten und los geht´s.
Der Plan steht, du pilgerst zum vierten mal in dieser Woche zum Supermarkt und kaufst neben Essen für 2 1/2 Tage auch eine Flasche Gorbatschow-Wodka, zwei große Flaschen Redbull-Verschnitt, zwei Träger Bier, einige Feiglinge und zwei Schachteln Zigaretten. Auf dem Fließband befinden sich (vom Handy und einer Microsoft-Vista-CD mal abgesehen) die tödlichsten Geißeln der modernen Gesellschaft: Ungesundes JunkFood, Lungentorpedos und Allehol. Du überlegst kurz, was der Typ hinter dir wohl über dich denkt, als er eine große Flasche Jägermeister auf das Fließband legt und dich angrinst:
"Na, heute auch gut dabei?"
"Was willst du denn? Mach den Kopp zu!"
Konversationsende. Du kannst 18jährige mit Dortmundschal einfach nicht ab.
Auf dem Rückweg regst du dich mal wieder minutenlang darüber auf, wie jemand hinter einem Fußballverein stehen kann, dessen Wirkungsstätte mit seiner eigenen Heimatstadt nichts zu tun hat. Alles Opportunisten! Modefans! Der Tod des wirklichen Fußballs! Das musst du heute Abend natürlich wieder zur Sprache bringen. Ist ja nicht zum Aushalten!
Immerhin verspricht das Wochenende von Bundesliga, über 2.Liga zu Regional- und Oberliga ein gutes Programm und du beruhigst dich wieder, als zu Hause Pizza und Nudeln von gestern futterst, einen Liter Wasser trinkst, noch etwas aufräumst und dich dann um 17.45 auf machst zum Vorpien.
Sonntag, 2. Dezember 2007
Merkwürdig unangenehm
... ist es, wenn man auf seinem Waschbecken dies hier vorfindet:
Was das ist und wie es dahin kommt? Gute Frage.
Wer sollte auf die Idee kommen, in meinem Badezimmer rumzukoksen? Und wieso ausgerechnet auf der Kante des Waschbeckens? Und überhaupt: Laut Reinhard Pfaffenberg wird das unlöbliche Kokain ja entweder in die Vene gespritzt oder geraucht.
Wer ist aber so durchgedrogt, dass er beim Drogen konsumieren vergisst, Drogen zu konsumieren? Überall nur kaputte Leute. Sogar in meiner Wohnung.
Was das ist und wie es dahin kommt? Gute Frage.Wer sollte auf die Idee kommen, in meinem Badezimmer rumzukoksen? Und wieso ausgerechnet auf der Kante des Waschbeckens? Und überhaupt: Laut Reinhard Pfaffenberg wird das unlöbliche Kokain ja entweder in die Vene gespritzt oder geraucht.
Wer ist aber so durchgedrogt, dass er beim Drogen konsumieren vergisst, Drogen zu konsumieren? Überall nur kaputte Leute. Sogar in meiner Wohnung.
Freitag, 16. November 2007
Ein Prosit
Na, wenn es nicht so bitter wäre, könnte man lachen. Müsste man sogar, weil es für soviel *noch-zu-erfindenes Wort* einfach keinen adäquaten Ausdruck gibt.
Die Osnabrücker Staatsanwaltschaft schickte einen wegen Betrugs verurteilen 41-Jährigen zur Ableistung seiner 720 Stunden gemeinnütziger Arbeit in einen Kindergarten. Das Problem: Der Mann ist ein bekannter Pädophiler.
Ast-rein, verehrte osnabrücker Justiz!
Die Osnabrücker Staatsanwaltschaft schickte einen wegen Betrugs verurteilen 41-Jährigen zur Ableistung seiner 720 Stunden gemeinnütziger Arbeit in einen Kindergarten. Das Problem: Der Mann ist ein bekannter Pädophiler.
Ast-rein, verehrte osnabrücker Justiz!
Zum Nachlesen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,517453,00.html
Donnerstag, 15. November 2007
Bier, Banane, König, Wurst
... mein Vorabendessen (bis auf den König), damit ich beim Kochen des eigentlichen Abendessens nicht wieder völlig durchdrehe und das Messer beschimpfe, das soeben auf den Boden gefallen ist oder den Stuhl als alten Bastard einer verkackten Buche beschimpfe und diversen anderen Gegenständen in meiner Küche Namen, Persönlichkeit und böse Absicht andichte.
Besonders heute könnte dies besonders gut passieren. Ein durch und druch merkwürdiger Tag mit mehr als fragwürdigen Gedanken in meinem Kopf, die ich hier mal niederschreibe:
Nach einem telefonischen, arbeitsbedingten Amoklauf bei DELL (hurra) und dem mühseeligen Einrichten des neuen Blog-Header (tusch), war es ein kleiner Trupp besoffen wirkener Mädchen, die sich vor der Stadtbibliothek über ihren vollen Handyspeicher beömmelt haben, der mich am Grundprinzip des Homo Sapiens einmal mehr zweifeln ließ. Fairer Weise muss man sagen, "nicht sofort beömmelt".
Dem Drama ging ein schriller, extrem lauter und Mark-durchdringender Schrei voraus, der von der Lamberti-Kirche bis zum Dom sicherlich noch zu hören war.
Danach wurde gelallt, geschnaggelt (die verstörende Situation ist mir einen Neologismus allemal wert) und kund getan, dass niemand mehr könne und dass alles so witzig sei.
Mädels! Kifft doch wenigstens! Das bisschen Hirn, das ihr noch zu haben scheint (ich lüge), wird dadurch auch nicht mehr groß negativ beeinträchtigt. Ihr findet immer noch alles sau komisch, haltet aber wenigstens eure praepubertäre Klappe!
Als ich weiter fahre und mich schnell wieder beruhigt habe, fällt mir auf, dass es auf dem Domplatz nach Urin stinkt. Ich ärgere mich über fiktive Nicht-Münsteraner, die voll wie eine Haubitze an unseren Dom meimeln. Da fällt mir ein, dass ich letzten Rosenmontag total zugeballert 100 Meter weiter an die Lamberti-Kirche gepisst habe (zwei mal). Beschämend, wie der gesamte damalige Tag...
Von praepubertär auf südländisch-mulluckenhaft komme ich, als ich vier Minuten später auf der anderen Seite der Kreuzschanze zwei Türken/Libanesen/Syrer/Armenier/Kurden/Iraker/Lybier/Algerier/Iraner/ Afghanen/Araber oder schlicht einfach zwei Muchels laut stark in einer unbekannten Sprache sich gegenseitig anschreien, wild gestikulieren, lauter werden, mehrmals auf den Boden stampfen... sich brüderlich die Hand schütteln und dann getrennte Wege gehen. - Nicht ohne sich dabei weiterhin was hinüber zu brüllen. "Hach, nee. Watt temperamentvoll. Uns Deutschen geht es ja nur bei Massenerschießungen mit uns durch... bla bla, schwadronier, politisch korrekte Scheiße..."
Bei sowas denke ich immer an Claudia Roth, die neben Sonne Mond und Sternen auch die Konflikte in der Türkei liebt, derer es ja soviele da gäbe. Für sowas liebe ich das dicke Chlorophyll-Teilchen mit Peter Maffays Wanderwarze neben der Nase: http://www.youtube.com/watch?v=Dm7F2ZVPzLo
(Anmerk.: Ich wollte eigentlich nur die Claudia hier rein posten, aber das Kerlchen mit der toten Schuppen-Echse auf dem Kopf passt so gut zu ihr. Von daher...)
Nach einem telefonischen, arbeitsbedingten Amoklauf bei DELL (hurra) und dem mühseeligen Einrichten des neuen Blog-Header (tusch), war es ein kleiner Trupp besoffen wirkener Mädchen, die sich vor der Stadtbibliothek
Dem Drama ging ein schriller, extrem lauter und Mark-durchdringender Schrei voraus, der von der Lamberti-Kirche bis zum Dom sicherlich noch zu hören war.
Danach wurde gelallt, geschnaggelt (die verstörende Situation ist mir einen Neologismus allemal wert) und kund getan, dass niemand mehr könne und dass alles so witzig sei.
Mädels! Kifft doch wenigstens! Das bisschen Hirn, das ihr noch zu haben scheint (ich lüge), wird dadurch auch nicht mehr groß negativ beeinträchtigt. Ihr findet immer noch alles sau komisch, haltet aber wenigstens eure praepubertäre Klappe!
Als ich weiter fahre und mich schnell wieder beruhigt habe, fällt mir auf, dass es auf dem Domplatz nach Urin stinkt. Ich ärgere mich über fiktive Nicht-Münsteraner, die voll wie eine Haubitze an unseren Dom meimeln. Da fällt mir ein, dass ich letzten Rosenmontag total zugeballert 100 Meter weiter an die Lamberti-Kirche gepisst habe (zwei mal). Beschämend, wie der gesamte damalige Tag...
Von praepubertär auf südländisch-mulluckenhaft komme ich, als ich vier Minuten später auf der anderen Seite der Kreuzschanze zwei Türken/Libanesen/Syrer/Armenier/Kurden/Iraker/Lybier/Algerier/Iraner/ Afghanen/Araber oder schlicht einfach zwei Muchels laut stark in einer unbekannten Sprache sich gegenseitig anschreien, wild gestikulieren, lauter werden, mehrmals auf den Boden stampfen... sich brüderlich die Hand schütteln und dann getrennte Wege gehen. - Nicht ohne sich dabei weiterhin was hinüber zu brüllen. "Hach, nee. Watt temperamentvoll. Uns Deutschen geht es ja nur bei Massenerschießungen mit uns durch... bla bla, schwadronier, politisch korrekte Scheiße..."
Bei sowas denke ich immer an Claudia Roth, die neben Sonne Mond und Sternen auch die Konflikte in der Türkei liebt, derer es ja soviele da gäbe. Für sowas liebe ich das dicke Chlorophyll-Teilchen mit Peter Maffays Wanderwarze neben der Nase: http://www.youtube.com/watch?v=Dm7F2ZVPzLo
Donnerstag, 8. November 2007
Änderung
Ich habe mich auf Anraten von Schrödingers Katze (das hört sich jetzt sicher komisch an...) dazu entschlossen, meinen Blog-Titel abzuwandeln.
Man stelle sich jetzt eine pompöse Neu-Einweihung vor, mit Feuerwerk und Snacks für alle.
Und ein Fass Jägermeister, wenn dieses Bild:
Man stelle sich jetzt eine pompöse Neu-Einweihung vor, mit Feuerwerk und Snacks für alle.
Und ein Fass Jägermeister, wenn dieses Bild:
Nachtrag 12.19:
Alter Schwede - so kann das doch gar nicht sein. Ich müsste eigentlich arbeiten. Statt dessen dieser Scheiß hier. Ich zieh den behinderten gleich durch die Kimme von Karl-Maria Brandauer, wenn das so weiter geht.
Noch ein Trag 12.23:
Gott noch eins. Ich bin einfach zu unbeholfen, doof, ungeduldig und viiiiiiel zu cholerisch für diesen Arsch. Er ist einfach scheiße!
Schweinetrog 12.25:
Meine Nerven sehnen sich nach übelst harten Drogen und perfider Weise höre ich während des Hick-Hacks hier mit meinem Header Wiener-Walzer-Musik.
Aber ich habe es nun fast geschafft. Zum freuen habe ich allerdings keine Kraft mehr...
Sog, mo Hog,... 12.30:
Am Rechner wird man doch in regelmäßigen Abständen vom zufriedenen Atheisten zum aufbrausenden, sabbernden Gottesanbeter.
Der halbe Milimeter stört mich jetzt nicht mehr.
Schluss jetzt 12.32:
Verdammt! Jetzt hasse ich das Bild so sehr, dass ich es unendlich beschissen finde.
Alter Schwede - so kann das doch gar nicht sein. Ich müsste eigentlich arbeiten. Statt dessen dieser Scheiß hier. Ich zieh den behinderten gleich durch die Kimme von Karl-Maria Brandauer, wenn das so weiter geht.
Noch ein Trag 12.23:
Gott noch eins. Ich bin einfach zu unbeholfen, doof, ungeduldig und viiiiiiel zu cholerisch für diesen Arsch. Er ist einfach scheiße!
Schweinetrog 12.25:
Meine Nerven sehnen sich nach übelst harten Drogen und perfider Weise höre ich während des Hick-Hacks hier mit meinem Header Wiener-Walzer-Musik.
Aber ich habe es nun fast geschafft. Zum freuen habe ich allerdings keine Kraft mehr...
Sog, mo Hog,... 12.30:
Am Rechner wird man doch in regelmäßigen Abständen vom zufriedenen Atheisten zum aufbrausenden, sabbernden Gottesanbeter.
Der halbe Milimeter stört mich jetzt nicht mehr.
Schluss jetzt 12.32:
Verdammt! Jetzt hasse ich das Bild so sehr, dass ich es unendlich beschissen finde.
Abonnieren
Posts (Atom)

